Netzlose Methode

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engl: meshless method          Kategorie: Aa-leerbild.jpg Level 3 Theorie


Eine netzlose Methode ist eine Simulationsmethode, bei der keine Diskretisierung des Bauteils erforderlich ist.

Inhaltsverzeichnis

Beispiele

DEM (discrete element method)

Die DEM (discrete element method) wird verwendet, um das Verhalten von Partikelmengen zu simulieren. Solche Aufgaben treten im technischen Alltag zum Beispiel in der Pharmazie (Transport und Handhabung von Tabletten bei der Produktion), der Fördertechnik (Transport von Schüttgütern und Granulat, Förderbänder, Wurfbahnen von Stoffmischungen) oder dem Anlagenbau (Transport von körnigem Material, Trennung von Größen-Fraktionen) auf. Jedes Partikel wird individuell mit seiner Interaktion zu den Nachbarn betrachtet und berechnet.

Ansatzfunktionen für das gesamte Bauteil

Die Ansatzfunktionen zur Abbildung des Bauteilverhaltens gelten für das gesamte Bauteil.

Die Grundidee der Ansatzfunktionen für das gesamte Bauteil ist hier erkennbar. Der Nachteil dieser Methode ist, dass Werte innerhalb des Bauteils nur indirekt erhältlich sind. Die primären Ergebniswerte der Lösung (Parameter der Ansatzfunktionen) haben keine direkte technische Bedeutung.

Fallbeispiel aus der Automobilindustrie

Ein Beispiel finden Sie bei den Fallbeispielen für den Automobilindustrie:

Consulting Flyer Elkamet Ver-und Entrastvorgang Gummilippe.jpg

Berechnung des Ver- und Entrastvorganges einer Clipverbindung mit LS-DYNA® , Untersuchungen der Frontscheibenabdichtung zum Wasserkasten in einem PKW

Sonstige Begriffe

NICHT zu den netzlosen Methoden gehören:

Die Boundary-Element-Methode (BEM): dies ist eine Simulationsmethode, bei der die äußere Umrandung des Bauteils netzartig in kleine Bereiche aufgeteilt wird. Die Ansatzfunktionen repräsentieren das Bauteilverhalten für jede dieser Facetten außen und das Innere des Bauteils. Übliche Anwendungsbereiche: Akustik, ..

Die Finite-Elemente-Methode (FEM): dies ist eine Simulationsmethode, bei der das Bauteil netzartig in kleine Bereiche aufgeteilt wird. Diese Diskretisierung ergibt die Elemente, die der Methode den Namen gegeben haben. Übliche Anwendungsbereiche: Mechanik, Temperaturfeld, Magnetfeld, elektrisches Feld, ...

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